10+1 SEO Tipps für Blogger

Du schreibst und schreibst und schreibst immer weiter, aber irgendwie bleiben die Besucher aus? Dann hab ich hier für dich eine Liste mit 9 SEO Tipps für Blogger, damit deine Website bei Google gefunden wird! 

Beiträge zu schreiben ist harte Arbeit und erfordert sehr viel Zeit. Daher solltest du dir selber den Gefallen tun, und deine Beiträge für Suchmaschinen optimieren. Denn so erhältst du langfristig die Möglichkeit Traffic über Google zu gewinnen.  

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit denen du die Sichtbarkeit deiner Website erhöhen kannst. Nachfolgend habe ich einige der meiner Meinung nach wichtigsten Punkte aufgelistet. Wenn du eine Frage hast zu einem der Punkte, kannst du mir gerne eine Mail schreiben. Oder wenn du eine Frage zu einem Thema hast, das ich nicht aufgelistet hast, kannst du mir ebenfalls gerne schreiben. 

10+1 SEO Tipps für deinen Blog

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Google Search Console einrichten

Die Google Search Console kann eine Goldgrube sein für Verbesserungstipps und kleine Gold Nuggets. Leider ist es häufig der Fall, dass die Google Search Console gar nicht eingerichtet ist oder meisten einfach viel zu selten reinschauen wird. 

Mit Hilfe der Google Search Console kannst du nicht nur URLs finden, die es sich lohnt zu optimieren, deine Positionierung für einige Keywords herauszufinden, sondern auch technische Fehler wie zum Beispiel Indexierung-Probleme herausfinden.  

Deswegen rate ich dir von Anfang an, wenn du deinen Blog aufsetzt, sofort die Google Search Console einzurichten und dort in regelmäßigen Abständen reinzuschauen. Du musst kein Daten-Freak werden und tagtäglich oder alle paar Stunden reinschauen. Aber zumindest einmal im Monat solltest du die Google Search Console überprüfen und wie sich deine Rankings entwickeln und ob deine Website irgendwelche technischen Fehler aufweist.

Die Google Search Console ist auch sehr wichtig für einen Punkt zu dem wir später kommen, nämlich das SEO Audit. Dafür ist das Tool die erste Anlaufstelle zur Optimierung deines Blogs.

Interne Verlinkung benutzen

Kommen wir zum nächsten SEO Tipp für deinen Blog, und zwar die interne Verlinkung. Sie ist eine der Maßnahmen die am meisten unterschätzt und vernachlässigt werden. Die interne Verlinkung bietet verschiedene Vorteile an wie z.b. aus User-Sicht um auf weitere relevante Blog-Inhalte zu verweisen und den User somit ein besseres Erlebnis zu bieten. Und sie verbessert die Crawlbarkeit deiner Webseite, wodurch es Google leichter fällt, die Inhalte deiner Website leichter zu verstehen. Somit kann Google leichter deine Website analysieren, deine Inhalte beurteilen und letztendlich besser indexieren.

Deswegen solltest du immer wenn du einen neuen Beitrag erstellst zu bestehenden Beiträgen hin verweisen und du solltest aus älteren Beiträgen zu deinem neuen Beitrag hin verlinken. Somit hat Google es leichter die Relevanz des neuen Beitrages zu identifizieren. 

Wichtig bei der internen Verlinkung ist es immer mit dem wichtigsten Keyword für einen Beitrag zu verlinken. Als Beispiel, wenn ich ein Beitrag zum Thema SEO Beratung hätte, würde ich mit diesem Keyword auch zu diesem Beitrag hin verlinken. So wie ich es gerade getan habe. Und genauso solltest du es auch halten. Die interne Verlinkung ermöglicht es dir Google mitzuteilen für welches Keyword ein Beitrag gefunden werden soll.

Bilder SEO

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Bilder sind ein wichtiges Mittel um deinen Content aufzuwerten, aufzulockern und somit dem User mehr Kontext zu bieten. Nicht umsonst heißt es: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Durch Bilder kannst du deinen Aussagen noch mehr Gewicht verleihen. Aber Google oder der Crawler ist kein Mensch und braucht unsere Hilfe, um die Bilder zu verstehen.

Deswegen solltest du bevor du ein Bild hochlädt auf jeden Fall den Bilddateinamen bearbeiten und mit deinem wichtigsten Keyword ausstatten. Also mit dem Keyword wofür der Beitrag ranken soll. Damit wird auch gleichzeitig der Bildtitel später mit deinem Haupt-Keyword versehen. Ein weiterer wichtiger Bereich eines Bildes ist das Alt-Attribut. Dieses sollte das Keyword enthalten, aber gleichzeitig das Bild auf eine sinnvolle und natürliche Art und Weise beschreiben.

Damit auch sehbehinderte Leuten einen gewissen Mehrwert erhalten. Denn dafür ist das alt-Attribut gedacht.

Gleichzeitig kannst du mit der Bearbeitung der Bilder also mit dem Beschneiden der Bildgröße, deinen Ladezeiten etwas Gutes tun. Die Ladezeiten sind ein wichtiger Rankingfaktor. Das bedeutet für dich, dass du vor dem Upload des Bildes, die Bildgröße anpassen solltest. Also wenn deine Inhaltsbreite zum Beispiel 1100px ist, solltest du das Bild ebenfalls auf diese Breite zuschneiden. 

Title Tag und Meta Description optimieren

Title Tag und Meta-Description sind beides sehr wichtig Bereiche deiner Website und das aus zweierlei Hinsicht. Den Title Tag und Meta-Description sind dein Aushängeschilder in den Suchergebnissen. Sie bilden das SERP Snippet und sind das erste was einerseits der User von dir und auch der Google Crawler von dir mitbekommt.

Deswegen solltest du versuchen in beiden Bereichen dein Hauptkeyword einzubringen, wofür du ranken möchtest. Damit sagst du einerseits den Usern worum es auf deiner Webseite geht und andererseits kann der Crawler verstehen, wofür deine URL gefunden werden soll.

Versuch beides ein bisschen Klickanreizend zu gestalten, das bedeutet du könntest dort eine Zahl oder ein Sonderzeichen integrieren. Damit dein Snippet im Vergleich zur Konkurrenz in den Suchergebnissen mehr auffällt.

Blog Beiträge auf Keywords ausrichten 

Wenn du bloggst, möchtest du wahrscheinlich zu deinem Lieblingsthema eine Aussage treffen und deinen Lesern etwas vermitteln. Nicht immer achtet man unbedingt darauf, dass der Blogbeitrag auf ein Keyword ausgerichtet ist. Was letztendlich häufig zu dem Problem führt, dass du mehrere Beiträge hast, die eine Keyword-Überschneidung haben und somit sich im Potenzial beschneiden.

Deswegen solltest du regelmäßig überprüfen, ob du eine Überschneidung im Ranking Potenzial für ein Keyword hast. Das bedeutet, mehrere URLs versuchen für ein Keyword zu ranken. Eine Lösung wäre dann hier diese Beiträge zusammenfassen.

Du kannst das Problem von vornherein im Keim ersticken, indem du, wenn du eine Idee hast, gleichzeitig in die Recherche gehst. Dann wären Punkte, die du überprüfen musst:

  • Hast du bereits einen Beitrag für dieses Keyword?
  • Lohnt es sich für dieses Keyword einen Beitrag zu schreiben?

Für Mobile Endgeräte optimieren

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Google bevorzugt nicht nur die mobile Version einer Website, nein. Google hat sogar auf mobile First Index umgestellt. Das bedeutet, deine mobile Version wird als allererstes begutachtet und analysiert. Möchtest du also das volle Potenzial deines Blogs ausschöpfen, solltest du die mobile Version im Blick behalten. 

Immer mehr Leute rufen Websites über ihr Handy auf. Vielleicht ist das auch bei dir der Fall? Überprüfen kannst du das in der Google Search Console und auch in Google Analytics. Voraussetzung ist natürlich, du hast das eine oder das andere eingerichtet.

Deswegen solltest du dir und deinen Lesern einen Gefallen tun und deinen Blog für die mobile Version optimieren. Bilder anpassen, Textgröße anpassen, Lesbarkeit verbessern durch mehr Absätze, usw.

Externe Verlinkungen hinzufügen

Die externe Verlinkung wird gerne häufig vernachlässigt. Das kann ein Fehler sein, denn das Internet besteht im Endeffekt durch Verlinkung, durch den Wissensaustausch und das passiert nun mal durch Verlinkungen. Deswegen kannst du dir selber einen Gefallen tun und zu externen autoritären Seiten verlinken, durch die du deinem Beitrag bzw. die Aussage deines Beitrags untermauert wird.

Das heißt, wenn du über Unfälle schreibst oder Unfallprävention kannst du zum ADAC verlinken. Wenn du über Gesundheitsthemen schreibst, kannst du zu Liebscher und Bracht verlinken. Somit würdest du der Suchmaschine vermitteln, dass deine Aussagen nicht an den Haaren herbeigezogen sind, sondern dort eine fundierte Recherche dahinter steckt.

Bestehende Beiträge optimieren

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Wenn du deine Sichtbarkeit oder dein Traffic vergrößern möchtest, musst du nicht unbedingt immer einen neuen Beitrag erstellen. Hinter neuen Beiträge steckt sehr, sehr viel Arbeit und kosten enorm viel Zeit. Ein Blick in die Google Search Console kann hilfreich sein. Hier kannst du noch URLs filtern, dessen Keywords schon auf Seite 2 oder 3 von Google ranken. Diese Beiträge lohnt es zu überprüfen.

Vielleicht kannst du die Beiträge aktualisieren, erweitern oder mit bestehenden Beiträgen zusammenlegen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Deswegen auch hier nochmal der Hinweis: richte auf jeden Fall die Google Search Console ein.

Konkurrenz beachten

Bevor du anfängst ins Blaue hinein Beiträge zu schreiben, solltest du definitiv überprüfen, mit wem du für dieses Keyword konkurrierst. Es nützt nichts einfach so zu schreiben, außer du willst deinen Blog immer als Hobby betrachten. Natürlich kann ein Beitrag nicht nur mit SEO-Ambitionen geschrieben werden, sondern auch, zum Beispiel um eine Positionierung zu einem bestehenden Thema zu beziehen. Oder den Lesern Hintergrundinfos über deinen Blog zu liefern. 

Das ist alles okay, aber wenn wir jetzt das Thema SEO betrachten, möchtest du natürlich langfristig für Keywords vorne in den Top 3 gefunden werden. Aber wenn du jetzt Keywords auswählst, dessen Konkurrenz viel zu dominant ist, wird das irgendwann frustrierend. In meinem Fall wäre es wahrscheinlich nicht sinnvoll mit HubSpot oder Onlinemarketing.de zu konkurrieren. Deren Domains und Marketing-Teams sind zu stark und groß im Vergleich zu mir One-Man-Show. 

So sparst du dir jede Menge Frust, weil du enorm viel Zeit in deine Beiträge steckst.

SEO Audit regelmäßig durchführen

Im Laufe der Zeit wächst dein Blog und es fallen sehr viele URLS, an sehr viele Media-Dateien, sehr viele Verlinkungen. Und so kann es auch zu Fehlern kommen, die im Laufe der Zeit entstehen. Deswegen kann es sinnvoll sein in regelmäßigen Abständen zum Beispiel halbjährlich ein SEO-Audit durchzuführen. Du kannst:

  • die interne und externe Verlinkungen überprüfen,
  • Title-Tag und Meta-Description aktualisieren,
  • oder Kannibalisierung identifizieren und auflösen. 

Durch ein SEO-Audit kannst du einige to-do’s für die kommenden Wochen ableiten und grobe oder kleine Fehler ausbügeln, um das volle Potenzial deines Blogs zu erreichen. Natürlich solltest du nach dem Pareto-Prinzip entscheiden, welche Aufgaben du in Angriff nimmst und die nicht deine Ressourcen sprengen. 

Content Audit regelmäßig durchführen

Neben einem SEO-Audit kannst du gleichzeitig ein Content-Audit durchführen und deine Inhalte begutachten. Sind diese aktuell, vollständig oder braucht es da eine Nachjustierung? Dient dein Content deinen Unternehmenszielen oder braucht es eine Anpassung, um die Jahresziele zu erreichen? 

Gibt es Inhalte die groben Rechtschreibfehler oder andere Fehler aufweisen? Ist der Content nützlich, um Leads oder Sales zu generieren? Hat jeder Content eine klare Handlungsaufforderung? 

Das alles kannst du in regelmäßigen Abständen überprüfen und so nach und nach die Qualität deines Blogs anheben. 

Schlussworte

Sicher lässt sich zu der Optimierung eines Blogs sehr viel mehr sagen, aber ich glaube, mit meiner Auflistung hast du einige wichtige SEO-Tipps erhalten, um die Sichtbarkeit deines Blogs zu verbessern. 

Vor allem ist es sehr wichtig am Ball zu bleiben. Regelmäßig zu überprüfen, welche Stellschrauben du optimieren kannst und die Qualität somit Stück für Stück zu erhöhen.

Autor

Denis ist leidenschaftlicher Online-Marketer und ständig daran interessiert Neues zu lernen. Im Suchmaschinenmarketing kombiniert er seine Interessen in Analysen, Strategien und Zahlen.

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